Neues Orchester Basel – Schicksal

Neues Orchester Basel – Schicksal

Giuseppe Verdi (1813 - 1901) La Forza del Destino, Ouvertüre Max Bruch (1838 - 1920) Violinkonzert Nr. 1 g-moll Pjotr Tschaikowski (1840 – 1893) Sinfonie Nr. 6 „Pathétique“

Samstag, 4. November 2017
2017-11-04 20:00:00 2017-11-04 22:00:00 Europe/Zurich Neues Orchester Basel – Schicksal Giuseppe Verdi (1813 - 1901) La Forza del Destino, Ouvertüre Max Bruch (1838 - 1920) Violinkonzert Nr. 1 g-moll Pjotr Tschaikowski (1840 – 1893) Sinfonie Nr. 6 „Pathétique“ Katholische Kirche
 
Türöffnung 19:30
Beginn 20:00
Ende 22:00
 
Katholische Kirche
Obere Kirchgasse 17
4147 Aesch
Schweiz
 
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Giuseppe Verdi (1813 - 1901) La Forza del Destino, Ouvertüre Max Bruch (1838 - 1920) Violinkonzert Nr. 1 g-moll Pjotr Tschaikowski (1840 – 1893) Sinfonie Nr. 6 „Pathétique“

Das 3. Abonnementskonzert zum Thema „Schicksal“ spürt den Bedingtheiten nach, die im Leben bestehen und als Grenzen der Gestaltungsfreiheit wahrgenommen werden. Unvermeidliche Tragik prägt die Handlung von Verdis Oper „La Forza del Destino“. Die Ouvertüre beginnt mit einem Schicksalsmotiv, das sich wie ein Leitfaden durch das ganze Werk zieht. Als Kontrast erklingen im Orchestervorspiel auch die sehnsuchtsvollen, lyrischen Themen der Oper, wie sie für Verdi typisch sind. Dabei offenbart der Komponist seinen Sinn für musikalische Dramaturgie, wenn immer wieder dunkle Schatten die fragile Schönheit lichter Momente bedrohen.

Überaus erfolgreich und doch bedrohlich-ambivalent war auch das Schicksal von Max Bruchs 1. Violinkonzert, das der Jahrhundertgeiger Joseph Joachim als „reichstes und bezauberndstes Violinkonzert überhaupt“ bezeichnete. Wie es im Leben gilt, aus der gegebenen Situation das Beste zu machen, so ist auch für die Wirkung eines Konzertstücks entscheidend, wie der Komponist mit den spezifischen Möglichkeiten und Grenzen des Soloinstrumentes umzugehen weiss.

Mit aller Wucht hat auch Tschaikowski das „Fatum, die verhängnisvolle Macht, die unser Streben nach Glück behindert“, zu spüren bekommen. Sein Leben und Werk ist geprägt vom Gegensatz zwischen Sehnsucht und schicksalshafter Fremdbestimmung. Dieses Spannungsfeld musikalisch auszuloten, von Zuversicht und Tätigkeitsdrang über Liebe, Enttäuschung bis hin zum Ersterben, war Tschaikowskis Leitgedanke hinter seiner sechsten und letzten Sinfonie.


Künstler

Noa Wildschut, Violine; Christian Knüsel, Leitung

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