Neues Orchester Basel – Fantasie

Neues Orchester Basel – Fantasie

Henry Purcell (1659 – 1695) Fantasy upon one Note Wolfgang Amadé Mozart (1756 – 1791) Konzert für Flöte und Harfe Johannes Matthias Sperger (1750 – 1812) Ankunftssinfonie Joseph Haydn (1732 – 1809) Abschiedssinfonie

Sonntag, 22. April 2018
2018-04-22 17:00:00 2018-04-22 19:00:00 Europe/Zurich Neues Orchester Basel – Fantasie Henry Purcell (1659 – 1695) Fantasy upon one Note Wolfgang Amadé Mozart (1756 – 1791) Konzert für Flöte und Harfe Johannes Matthias Sperger (1750 – 1812) Ankunftssinfonie Joseph Haydn (1732 – 1809) Abschiedssinfonie Elisabethenkirche
 
Türöffnung 16:30
Beginn 17:00
Ende 19:00
 
Elisabethenkirche
Elisabethenstrasse 14
4051 Basel
Schweiz
 
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Henry Purcell (1659 – 1695) Fantasy upon one Note Wolfgang Amadé Mozart (1756 – 1791) Konzert für Flöte und Harfe Johannes Matthias Sperger (1750 – 1812) Ankunftssinfonie Joseph Haydn (1732 – 1809) Abschiedssinfonie

Mit der Fantasy upon one Note forderte Henry Purcell seine eigene Fantasie regelrecht heraus, indem er einen Liegeton wählte, ein C, das von der Bratsche von Anfang bis Schluss durchgehalten wird. Purcell bettet diesen Liegeton so originell in verschiedene Harmonien ein, dass der Hörer spontan nichts von der Kunstfertigkeit des Stückes ahnt.

Mozarts Konzert für Flöte und Harfe besticht durch Fantasie und Erfindungsreichtum. Diese Qualitäten lernt man erst richtig schätzen, wenn man die Umstände der Entstehung kennt: Die Reise nach Paris, wo das Konzert 1778 entstand, war für Mozart ein Fiasko: ein Zimmer wie ein Dreckloch, Liebeskummer, kaum Anerkennung für seine musikalischen Leistungen und schliesslich der Tod der Mutter. Trotzdem gelang ihm ein strahlendes Werk mit eingängigen Melodien, notabene für einen Grafen, der den Auftrag nie bezahlte.

Ganz anders die Situation von Joseph Haydn auf dem Landsitz Esterhazy: „Ich war von der Welt abgesondert, niemand in meiner Nähe konnte mich quälen, und so musste ich original werden.“ Sein Einfallsreichtum zeigt sich in der Lust am Experimentieren mit der Form, in humorvollen, unerwarteten Wendungen oder schlicht in der Fülle der Werke, die er komponierte. Ob das Finale der Abschiedssinfonie wirklich als musikalischer Warnstreik für geregelte Ferien gedacht war, indem die Musiker nach und nach die Bühne verliessen bis nur noch zwei Geigen im pianissimo übrig blieben, lässt sich heute nicht mehr mit Bestimmtheit sagen. Fantasievoll ist es auf jeden Fall. Haydns Werk inspirierte Johannes Matthias Sperger zur Komposition seiner Ankunftssinfonie, die umgekehrt mit nur zwei Violinen beginnt. Von diesem Werk ist nur ein Teil erhalten geblieben, den Rest ergänzen wir mit unserer Fantasie.

Künstler

Severine Schmid, Harfe; Kaspar Zehnder, Flöte und Leitung

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