Caligula

Caligula

von Albert Camus Inszenierung von Clara Nielebock und Thorsten Sperzel Übersetzung von Uli Aumüller Mit den JUNGEN PRINZ*ESSINNEN 15+ Carolina Braun, Johanna Häger, Jonathan Häger, Luca Hennig, Dyana Krupezki, Jakob Schmidt und Leon Tölle

Dienstag, 12. Dezember 2017
2017-12-12 19:30:00 2017-12-12 21:00:00 Europe/Zurich Caligula von Albert Camus Inszenierung von Clara Nielebock und Thorsten Sperzel Übersetzung von Uli Aumüller Mit den JUNGEN PRINZ*ESSINNEN 15+ Carolina Braun, Johanna Häger, Jonathan Häger, Luca Hennig, Dyana Krupezki, Jakob Schmidt und Leon Tölle PRINZREGENTTHEATER
 
Türöffnung 19:30
Beginn 19:30
Ende 21:00
 
PRINZREGENTTHEATER
Prinz-Regent-Str. 50-60
44795 Bochum
Deutschland
 
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von Albert Camus Inszenierung von Clara Nielebock und Thorsten Sperzel Übersetzung von Uli Aumüller Mit den JUNGEN PRINZ*ESSINNEN 15+ Carolina Braun, Johanna Häger, Jonathan Häger, Luca Hennig, Dyana Krupezki, Jakob Schmidt und Leon Tölle

Caligula ist dritter Kaiser Roms. Nach dem Sterben seiner Schwester und Geliebten beginnt seine legendäre vierjährige Schreckensherrschaft. Caligula wird im Alter von 29 Jahren von Verschwörern ermordet. Er geht als einer der größten Tyrannen in die Weltgeschichte ein.

Albert Camus´ Caligula  ist eine Auseinandersetzungen mit der Absurdität menschlicher Existenz: der sinnsuchende Mensch im sinnleeren Weltall.
Caligula verzweifelt an der Welt, als er mit dem plötzlichen Tod eines geliebten Menschen konfrontiert wird. Er begreift das Absurde, die Sinnlosigkeit des Seins: „Die Menschen sterben, und sie sind nicht glücklich“.
Caligula benutzt seine uneingeschränkte Macht und Freiheit um das Volk zu lehren und es zu befreien. „Diese Welt ist ohne Bedeutung, und wer das erkennt, erringt seine Freiheit“, sagt er. Dies begründet für ihn seine grenzenlose Gewalt, sein willkürliches Morden, seine Demütigungen und Quälereien – alles, um das Absurde zu demonstrieren.
Doch aller Logik zum Trotz brennt in Caligula die Sehnsucht nach dem Unmöglichen: Er will den Mond in seiner Hand. Wäre das Unmögliche auf Erden, dann würden die Menschen nicht sterben und sie könnten glücklich sein.

Um ihn herum, seinem Plan ausgesetzt: Freunde, Geliebte, Untergebene, Gegenspieler und Feinde. Alle wissen, worum es letztlich geht: um die Begründung des eigenen Lebens nämlich – um Leben und Tod. Kann man Caligula retten oder besiegen? Oder muss er ganz vernichtet werden, damit die Welt leben kann? Heiligt der Zweck die Mittel? Was ist stärker: die Erkenntnis des Absurden, die Liebe, die Moral, der Glaube oder der Stolz?
Caligulas Macht wird zu seinem ganzen Unglück.

Mit Caligula stellen sich die JUNGEN PRINZ*ESSINNEN 15+ dem philosophischen Fragenkosmos des Albert Camus. Die überweltliche Dimension des Caligula erforschen sie mit Körper und Sprache, Bewegung, Tanz und Text. Sie überwinden und verwischen die Grenzen dieser Instanzen, mit dem Ziel, auf der Bühne das Unmögliche möglich zu machen.
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